Hanseatisch an der Alster
Gästehaus „Schöne Aussicht“
Das Haus wurde im Jahr 1897 erbaut, der Architekt war Martin Haller, dieser gehörte einer Architektengruppe an, die auch am Bau des Hamburger Rathauses mitgewirkt hat.
Im Erdgeschoss war der Empfangsbereich, in der 1. Etage der Wohnbereich und ganz oben waren die Personalräume.
Später haben hier die Familie Blohm von „Blohm und Voss“, sowie eine Senatorenwitwe gewohnt, bevor das Haus 1928 von der Firma NWK (Nordwestdeutsche Kraftwerke) gekauft wurde und fast 60 Jahre als deren Hauptverwaltung diente.
Nach dem Zusammenschluss von NWK mit Preussen Elektra in den 80er Jahren ging das Haus in deren Besitz über und wurde Anfang der 90er Jahre komplett entkernt und für eine zweistellige Millionensumme renoviert, insbesondere die Marmorbeläge, Stuckverzierungen und Edelholzvertäfelungen sollten in altem Glanz erstrahlen.
Im Jahr 2000 fusionierte Preussen Elektra mit dem Bayernwerk und das Haus ging in den Besitz der Nachfolgegesellschaft, E.ON Energie AG mit Sitz in München, über.
Die 1. Etage war 10 Jahre lang, bis Februar 2004, an eine Reederei vermietet. Nachdem der Mietvertrag ausgelaufen war, wurde die 1. Etage im Jahr 2004 umfassend renoviert und seitdem steht das gesamte Haus für Veranstaltungen zur Verfügung.
Das Gästehaus wird zu 90% für Schulungen, Seminare Konferenzen und Geschäftsessen genutzt.
Insgesamt gibt es acht Veranstaltungsräume die alle individuell möbliert, bestuhlt und technisch ausgestattet werden können. Nur der größte Konferenzraum in der 1. Etage hat einen fest installierten Beamer und eine Leinwand. Im Erdgeschoß befindet sich eine modern ausgestattete Küche.








